Die Stifter

Nobert Albl war noch keine 20 Jahre alt, als ihn das Chilbi-Fieber packte und er neben seinem Job als Kernmacher bei Sulzer immer wieder bei Schaustellern kleine Jobs annahm. Von da an war er vom grossen Wunsch beseelt, einmal selber ein Karussell zu besitzen. Ob Zufall oder nicht: Es war 1972 an einer Chilbi in Winterthur-Seen, wo er seine künftige Frau, Susanna kennenlernte. Die gelernte technische Zeichnerin und Kauffrau liess sich von Nobi Albls Begeisterung für Volksfeste und Jahrmärkte anstecken. Gemeinsam schafften sie zu Beginn der achtziger Jahre ihren ersten Kettenflieger an. Es folgten ein nostalgisches Karussell und viele weitere Attraktionen mehr. Bald waren sie landauf landab als Schausteller und auch Vermieter ihrer Karussells, Hüpfburgen oder Büchsenwerfenstände bekannt.
Mit viel Herzblut und Unternehmergeist
Einen weiteren Markstein setzten Susi und Nobi Albl im Jahr 1997 mit der Lancierung des Weihnachtsmarkts in Winterthur zunächst zusammen mit Partnern als GmbH. Zwei Jahre später erfolgte die Gründung des Vereins Weihnachtsmarkt Winterthur VWW, den Nobi Albl während 18 Jahren präsidierte. Seither ist er Ehrenpräsident und setzt sich auch über die Schweizer Grenzen hinaus z.B. im Rahmen des Internationalen Christmas Market Kongress für die Qualitätssicherung von Weihnachtsmärkten ein. Auch im Winterthurer Stadtparlament war Nobi Albl während acht Jahren als wichtiger Verfechter der Anliegen von KMUs vertreten. Bei all diesen Tätigkeiten konnte er stets auf den tatkräftigen Support seiner Ehefrau Susi zählen, die nicht nur persönlich den beliebten Glühwein in ihrem nostalgischen Chalet zur Alten Mühle am Weihnachtsmarkt ausschenkte, sondern auch heute noch als Verantwortliche für die Geschäftsstelle des VWW für den Weihnachtsmarkt tätig ist.
Freude vermitteln und Hilfe leisten, auch über das aktive Unternehmerleben hinaus
Im Jahr 2001 feierten Susi und Nobi Albl In der Euelwies 33 in Winterthur-Wülflingen das 20-Jahr-Jubiläum ihres gemeinsamen Unternehmens und weihten gleichzeitig einen Neubau ein, wo sie auch ihr Wohndomizil noch heute befindet. Ein Vierteljahrhundert später legten sie ihre Fahrgeschäfte altersbedingt in neue Hände, jedoch nicht, um sich in den «Ruhe»-Stand zu begeben, denn der stetige Innovationsgeist umweht sie auch weiterhin:
Für die Verwendung ihrer während vielen Jahrzehnten erarbeiteten finanziellen Ressourcen haben die beiden engagierten Unternehmer mit der Gründung ihrer Susi und Nobi Albl Stiftung nämlich ein neues Ziel ins Auge gefasst: Sie möchten damit Winterthurer Organisationen begünstigen, welche sich wie sie selber für das Allgemeinwohl einsetzen und soziale Anliegen verfolgen mit besonderem Fokus auf die Unterstützung bedürftiger Frauen, Kinder oder dem Schutz von Tieren.
